10 fantastische Fakten zu Kartenspielen | NetBet Blog
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10 fantastische Fakten zu Kartenspielen

Jeder kennt Kartenspiele und fast jeder hat mindestens ein Deck zuhause. Ganz egal, ob Rommé, Mau-Mau, Solitaire oder Poker, jedes Spiel fasziniert auf seine ganz eigene Art. Lesen Sie weiter und erfahren Sie 10 Fun-Facts über Kartenspiele.

Warum hat ein Deck 52 Karten?

Über Jahrhunderte hinweg hat die Anzahl an Karten in einem Deck variiert. Varianten mit 24, 36, 40 und 48 sowie alles, was dazwischen liegt, wurden gespielt. Niemand kann genau sagen, warum sich aber nun gerade ein Deck mit 52 Karten durchgesetzt hat. Es ist aber nicht unwahrscheinlich, dass der britische und französische Kolonialismus da seine Finger im Spiel hatte, denn das französische Deck wurde stets mit 52 Karten gespielt.

Fun-Fact:

Ein Standarddeck hat 52 Karten und es gibt 52 Wochen im Jahr. Soweit, so gut. Addiert man jedoch alle Werte der Karten zusammen, erhält man 365, was genau der Anzahl der Tage im Jahr entspricht. Hätten Sie es gewusst?

Wo und wann wurde das Kartendeck erfunden?

Allgemein wird davon ausgegangen, dass Kartenspiele um das 9. Jahrhundert herum von den Chinesen entwickelt wurde. Das mag auch daran liegen, dass als das erste gedruckte Deck ein chinesisches Dominospiel mit 32 Karten und allen 21 möglichen Kombinationen zweier Würfel angesehen wird. Als Material für die Karten dienten Papier, Knochen und Holz. Manche gehen ebenfalls davon aus, dass die ersten Karten einen ähnlichen Stellenwert wie eine Währung speziell für das Glücksspiel inne hatte. Von China verbreiteten sich die Kartenspiele dann nach Indien, über Persien nach Agypten und schließlich nach Europa, wo sich viele eigene Varianten bildeten.

Wie lange werden Kartenspiel-Decks eigentlich in Casinos verwendet?

Decks werden tatsächlich relativ rasch in einem Casino wieder gegen neue ausgetauscht. Je nach Art des Spiels und abhängig davon, ob die Karten per Hand gemischt werden müssen, überlebt ein übliches Deck in einem Vegas-Casino um die 12 Stunden. Doch bei starkem Gebrauch, kann ein Kartenspiel schnell mal schon nach einer Stunde ersetzt werden.

Dies hat jedoch weniger mit der Eitelkeit der Casino-Betreiber zu tun, als damit zu verhindern, dass an den Karten Merkmale, wie Kratzer, Falten oder leichte Wölbungen, entstehen, die Spielern einen Vorteil verschaffen können. Diese gebrauchten Kartenspiele können dann normalerweise im Casino selbst oder online gekauft werden.

Wobei handelt es sich um das seltenste/teuerste Kartenspiel aller Zeiten?

Auf der Welt tummeln sich zahlreiche Sammler, die die verschiedensten Kartenspiele sammeln oder zum Verkauf anbieten. Daher unterliegen die Preise natürlich großen Schwankungen und es gibt keinen Festpreis. Als das wertvollste und älteste Kartenspiel überhaupt wird ein Tarot 52-Kartendeck aus dem 15. Jh. aus den Niederlanden gehandelt. Inzwischen hat dieses seinen Platz im New Yorker Metropolitan Museum of Art gefunden, aber ein Sammler hat es in den 1970er für 2,800 $ erworben. Manche Kartenspiele erreichen auf Plattformen wie eBay einen Preis von 100 – 2000 €.

Warum haben Kartenspiele vier Farben?

Obwohl Deutschland, Spanien, Schweiz und Italien alle ihre Kartenspiele mit eigenen Motiven und Farben ausstatteten, hat sich das französische Blatt mit Karo, Herz, Pik und Kreuz weltweit durchgesetzt. Die älteren Varianten der Chinesen aus dem 15. Jh. zeigten Motive, die einen gewissen Geldwert repräsentierten.

Wer gehört zu den größten Kartenspiel-Herstellern in der Welt?

Der größte Hersteller von Kartenspielen ist die United States Playing Card Company.

Ein Hersteller aus Belgien, Cartamundi, beansprucht ebenfalls den ersten Platz. Neben regulären Kartenspielen stellt Cartamundi jedoch auch zahlreiche andere, weniger bekannte Kartenspiele her.

Welches Kartenspiel ist das berühmteste?

Natürlich gibt es eine Vielzahl an berühmten Kartenspielen, doch eines davon sticht besonders hervor. Dabei handelt es sich um das Bycicle Spielset, das in aller Welt von Magiern, Casinos und gewöhnlichen Kartenspielern verwendet wird. Dieses wurde das erste mal 1885 produziert und erlang im 2. Weltkrieg und auch im Vietnamkrieg eine hohe Popularität. Einigen amerikanischen Kriegsgefangenen wurden speziell preparierte Karten ausgeteilt, die, wenn sie korrekt angeordnet wurden, eine Fluchtkarte offenbarten.

Wie mischt man ein Kartendeck richtig?

Da ein Kartendeck über 52 Karten verfügt, gibt es 52 Fakultät Möglichkeiten (die ausgeschriebene Zahl beginnt mit einer 8, auf die 67 Nullen folgen). Daher ist es nahezu auszuschließen, dass ein gemischtes Deck je die selbe Reihenfolge wie ein anderes angenommen hat. Am bekanntesten ist die Überhand Mischtechnik, bei der jedoch leicht geschummelt werden kann. Auch wenn es so aussieht, als würde ein Kind mischen, ist in Poker Casinos besonders die „Durchwühlen“ Methode beliebt. Alle Karten werden auf dem Tisch verdeckt ausgebreitet und meist in kreisförmigen Bewegungen durchmischt. Dies gilt tatsächlich als eines der zuverlässigsten Mischverfahren überhaupt.

Welche Art von Kartenspielen sind für Casinos zulässig?

Die meisten Karten in Casinos bestehen zu 100 % aus Plastik. Wie bereits zuvor erklärt, können diese Karten somit häufiger wiederverwendet werden als solche, die aus Papier angefertigt wurden. Außerdem lassen sich Karten aus Plastik schwerer markieren und gelten somit als sicherer – sowohl für das Casino als auch die Spieler selbst.

Wie verhindern Casinos, dass Karten markiert werden?

Karten in Casinos sind normalerweise mit großen Symbolen und Motiven ausgestattet, so dass Kameras diese einfacher erfassen können. Bevor ein Kartendeck vom Dealer verwendet wird, wird dieses zunächst von einer Maschine erstmalig gemischt. Der sog. „Pit Boss“ sowie der Dealer überprüfen dann die Karten auf ihre Tauglichkeit. Ist das Deck in Ordnung, wird es erneut gemischt und anschließend ausgeteilt. Wird ein Kartenspiel nach Gebrauch ausgetauscht, um es zu verkaufen, wird es ebenfalls markiert, um zu verhindern, dass diese Karten zurück in das Casino gebracht werden und in ein laufendes Spiel gemischt werden.