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Blackjack – Die Grundlagen

Neben Poker und Roulette ist Blackjack ein weiterer absoluter Klassiker, der aus dem Casino nicht wegzudenken ist. Die Grundlagen sind sehr schnell und einfach zu lernen und im Grunde kann jeder gleich einsteigen, und trotzdem kann man dennoch viel darüber lernen.

Spielprinzip

Obwohl Blackjack an Tischen gespielt wird, an denen bis zu sieben Spieler Platz finden, spielen diese nicht gegeneinander, sondern jeder einzelne spielt gegen die Bank, bzw. den Dealer.

Jeder Spieler und der Dealer erhalten im Verlauf des Spiels mindestens zwei oder mehr Karten. Die Spieler machen Wetteinsätze darauf, dass sie näher als der Dealer an den Kartenwert 21 heran kommen, ohne dabei die 21 zu überschreiten. Die Spieler können ebenfalls gewinnen, wenn der Dealer die 21 überschreitet, sich „überkauft“ und sie selbst dies nicht tun. Unentschieden sind möglich, wobei weder gewonnen, noch verloren wird.

Die Karten der Spieler werden in der Regel offen ausgeteilt, wohingegen nur die erste Karte des Dealers offen ist. Der Dealer hat davon jedoch keinen strategischen Vorteil, denn seine Entscheidungen sind festgeschrieben. Meist muss er ab einem Kartenwert von 17 aufhören, weitere Karten zu ziehen.

Kartenwerte

Der Wert der Karten entspricht bei Bube, Dame und König 10 Punkten, das Ass kann wahlweise als 1 oder 11 verwendet werden, und beim Rest der Karten gilt die Zahl auf der Karte als Wert.

Abläufe und Begriffe

Als erstes werden die Einsätze auf den Tisch gelegt, danach erhalten alle Spieler und der Dealer jeweils zwei Karten, wobei die der Spieler offen auf den Tisch gelegt werden, während der Dealer eine seiner Karten verdeckt lässt.

Ergeben diese beiden Karten zusammen genau den Wert 21, nennt man das einen Blackjack. Diese Kombination aus einer 10er-Karte und einem Ass ist stärker als andere Kombinationen, auch wenn diese auch 21 Punkte ergeben.

Deine wesentliche Entscheidung als Spielers ist die zwischen Hit und Stand, also ob du eine weitere Karte haben möchtest oder nicht, um den Wert deiner Hand zu erhöhen:

Hit bedeutet, du bekommst eine weitere Karte vom Dealer, bei Stand erhältst du keine mehr und gibst dich mit dem aktuellen Wert zufrieden.

Sobald alle Spieler entschieden haben, keine weiteren Karten zu ziehen, wird die Runde beendet, die Karten des Dealers werden aufgedeckt und die Gewinner werden ausgezahlt, meist im Verhältnis 3:2.

Je nach Regelwerk stehen außerdem die Optionen Split, Double, Surrender, Insurance und Bust zur Verfügung:

Bei der Option Split (Teilen) werden die beiden ersten Karten in zwei unabhängige Spiele aufgeteilt, wobei du den Einsatz für das zweite Spiel noch setzen musst. Dies ist in der Regel nur dann erlaubt, wenn die Karten gleichwertig sind, und nur manchmal können bereits aufgeteilte Karten erneut aufgeteilt werden.

Nachdem du deine Karten erhalten hast, kannst du deinen Einsatz mit der Option Double verdoppeln.

Wird mit der Regel Surrender (Aufgeben) gespielt, kannst du bei schlechten Karten am Anfang noch aufgeben, und verlierst dafür nur den halben Einsatz. Diese Regel wird jedoch nicht oft verwendet.

Mit einer Insurance (Versicherung) kannst du eine Wette auf einen Blackjack des Dealers abschließen. Du kaufst dir damit sozusagen eine Versicherung dagegen, dass du durch den Blackjack des Dealers verlierst. Dies wird dann möglich, wenn die offene Karte des Dealers ein Ass ist.

Bust ist der Begriff dafür, dass jemand die 21 Punkte überschreitet und daher verliert. Als zusätzliche Wettoption bedeutet Bust, dass du darauf wetten kannst, dass sich der Dealer „überkauft“ und also am Ende einen Wert von 22 oder mehr hat.

Ein einfaches Spiel mit komplizierter Strategie

Die Spielregeln des Blackjack sind so einfach, dass ihr bei uns auf NetBet jederzeit loslegen könnt. Gleichtzeitig ist es jedoch so, dass ein wenig Strategie die Gewinnchancen bereits deutlich erhöhen kann. Beim nächsten Mal geben wir euch Tipps, wie ihr eure Strategie am besten entwickeln könnt.